Kurkuma als Medizin

 

 

Ihr findet hier eine Auswahl an Punkten über den gesundheitlichen Nutzen von Kurkuma. Da ich hier keinen Medizinblog habe und keineswegs ein Medizinstudium genossen habe, möchte ich hier nicht weiter in diese Richtung gehen, aber ihr findet in den Quellen Websites mit ausführlicheren Informationen.

 

 

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Foto: flickr commons – Old medicine glass bottles

Besonders bekannt ist die entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma. Es wird daher sogar von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) bei Rheuma oder auch Arthritis empfohlen.

 

Zahlreiche Studien belegen die krebsbekämpfende Wirkung des Curcumins.

 

Zur Behandlung von Osteoporose (Knochenschwund)

 

Kurkuma ein natürliches Antioxidanz, d.h. es reduziert freie Radikale und dient damit der Behanlung von chronischen Herzerkrankungen.

Kurkuma ist eine super Hilfskraft für unser Immunsystem. Nur ein Beispiel ist die Unterstützung bei der Bildung von T-Helferzellen.

 

Bei Magen-Darm-Problemen, die auf einer gestörten Fettverdauung beruhen, kann Kurkuma helfen. Es unterstützt also die Fettverdauung und kann daher bei besonders fettigen Speisen sehr hilfreich sein.

 

Foto: flickr commons - Biblische Gewürze

Foto: flickr commons – Biblische Gewürze

Und wie alle scharfen Lebensmittel ist Kurkuma ein echter Fatburner 😉

Als Antioxidanz wirkt es wie ein natürliches „Anti-Aging“-Mittel. Dazu kommt, dass es eine Kollagen-verjüngende Wirkung besitzt und beim Neuaufbau des Bindegewebes hilft.

 

 

Die Panjab University Institute of Pharmaceutical Sciences führte im April 2013 eine Studie mit dem Titel „Protective effect of curcumin against chronic alcohol-induced cognitive deficits and neuroinflammation in the adult rat brain„. Hier wurde festgestellt, dass Kurkuma hilft Gehirnzellen, die infolge von übermäßigen Alkoholkonsum beschädigt wurden, wiederherzustellen. Untersucht wurden hierbei Ratten, welche über einen Zeitraum von zehn Wochen täglich reines Methanol bekamen. Geprüft wurden daraufhin die Verhaltens-, sowie biochemischen und molekularen Veränderungen. Danach erhielten die Ratten für die gleiche Zeitdauer unterschiedliche Dosierungen von Curcumin. Das Ergebnis: Der Zustand der, nach dem „übermäßigen Alkoholkonsum“ der Ratten, sowie die Änderungen verbesserten sich durch den Konsum des Curumins erheblich.

 

Auch eine Studie der Harvard University bestätigt den positiven Effekt von Kurkuma auf das Gehirn und empfiehlt es bei Erkrankungen wie Alzheimer.

 

Weitere Tierstudien zeigen eine Wirkung bei Diabetes, aber auch neurologischen und psychischen Störungen wie z.B. Depression oder Parkinson.

 

 

Curcumin für die Zähne

 

Die entzündungshemmende Wirkung von Curcumin spielt auch im Mundraum eine sinnvolle Rolle. Hinzu kommt, dass dem Wirkstoff eine desinfizierende Wirkung nachgesagt wird. Somit habt ihr in diesem günstigen Mittel schon mal das, was eine – oft teure – Mundspülung aus dem Laden macht und das ohne irgendwelche Inhaltsstoffe, die man nicht aussprechen kann, und ohne Alkohol.

 

Verwenden könnt ihr Kurkuma für eure Zähne in meiner selbstgemachten Zahnpasta.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten die Professor Chaturvedi (s. Link unten) empfiehlt sind:

• eine Mundspülung (5g Kurkumapulver, zwei Gewürznelken und zwei getrocknete Blätter Guave in 200ml Wasser kochen)

• das Einmassieren von Pulver aus gerösteten, gemahlenen Kurkuma in den schmerzenden Zahn oder das Zahnfleisch

• eine Pasta aus einem Teelöffel Kurkuma, ½ TL Salz und ½ TL Senföl zweimal täglich auf die Zähne reiben – dies beugt Zahnfleischentzündung und Parodontitis vor

 

Genauere Informationen zu der indischen Studie und Forschung von Professor Chaturvedi findet ihr hier.

 

 

Bei den Quellen findet ihr Websites mit weiteren und ausführlicheren Informationen sowie auch teilweise mit umfangreichen Angaben zu Studien.

 

 

 

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