Kokosöl – der Beautyhit #1

 

 

Kokosöl für ein strahlendes Aussehen? Einn tollen Körper? Machbar!

Habt ihr bereits Teil 1 über Kokosöl gelesen, so wisst ihr bereits, was das Wundermittel in unserem Körper so alles anstellt. Doch da geht noch viel mehr als nur Gesundheit.

Coconut tree with my iphone

Flickr Creative Commons: Coconut tree with my iphone

 

Denkt an Indonesien, Sri Lanka oder die Philippinen! Was seht ihr? Einen strahlenden Sandstrand, das türkisblaue Meer, selbstverständlich denkt ihr dank eures Unterbewusstseins auch automatisch an Palmen und die Kokosnüsse daran. Denkt einmal an die Menschen. Eine wunderschöne Sonnenbräune, zarte, glatte Haut und festes, glänzendes Haar. Es ist kein Zufall, dass Menschen aus Ländern, in denen so viel Kokosnuss verzehrt wird, einfach so bezaubernd und strahlend aussehen.

 

 Kokosöl für die Schönheit

 

Kokosöl für die Schönheit lässt sich sowohl innen als auch außen verwenden. Wenn ihr Teil 1 gelesen habt, dann hoffe ich habt ihr schon angefangen, Kokosöl täglich zu euch zu nehmen. Wenn nicht, dann fangt damit an. Kokosöl bietet im Körper einen Schutz vor Freie Radikale, welche bekanntlich mit daran schuld sind, dass wir äußerlich altern. Es handelt sich um unstabile, agressive Moleküle, welche an Zellen, Eiweißen, Fetten sowie DNA Schaden anrichten – man nennt dies auch Oxidationsprozesse, sie oxidieren. Kokosöl hilft hier beim Vorbeugen von Altersflecken sowie Falten. Die gesättigten Fettsäuren (GFS) im Kokosöl werden nicht angegriffen, da sie gesättigt sind, also keinen „Platz“ haben, an denen die Freie Radikale andocken können.

 

Auch von  außen kann man sich mit Kokosöl wunderbar behelfen. Hierzu gibt es bereits ein paar DIY-Anleitungen mit Kokosöl.

Bisher habe ich im Angebot:

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Flickr Creative Commons:: Coconut

 

Doch ihr könnt es auch ganz einfach pur nehmen. Die schützenden Stoffe im Öl (Capron-, Capryl- und Laurinsäure) schützen die Haut vor dem Austrocknen sowie vor schädlichen Außeneinflüssen. Außerdem besteht der natürliche Talg, den die Haut produziert, hauptsächlich aus MCT-Fetten, aus denen ja auch Kokosöl besteht. Ihr tut eurer Haut damit einen viel größeren Gefallen als mit noch so teuren „Pflegeprodukten“ aus dem Ladenregal. Diese enthalten oft unerwünschte Irritante (Chemikalien), schlechte Füllmittel, Emulgatoren, chemische Haltbarkeits- und Duftstoffe und oft auch raffinierte EUFS/MUFS, welche ranzig werden, sobald sie auf der Haut sind, womit dann die heilsamen Stoffe verloren gehen. Solche Produkte sind auch oft auf der Basis von Petroleumderivate oder Wasser. Diese sind günstig, aber cremen wir uns nach dem Waschen nicht ein, weil wir wissen, dass Wasser die Haut austrocknet? Tja, genau das machen Produkte auf Wasserbasis auch.

Kokosöl bildet einen angenehmen Fettfilm auf der Haut, lässt sie aber immer noch atmen. Während das viele Cremes nicht tun und es so zu unangenehmen Erscheinungen wie Pickeln kommen kann. Aber warum auch nicht, schließlich kann man als Hersteller einer solchen Creme auch gleich noch Anti-Pickelmittel mitverkaufen.

 

Ich creme mir morgens und abends mein Gesicht mit Kokosöl ein. Einmal in der Woche auch den ganzen Körper. Dies mache ich immer auf der noch leicht feuchten Haut.

 

Eine kleine Dose, in der mal Handcreme war (war ein Werbegeschenk und ist direkt im Müll gelandet) habe ich Kokosöl für unterwegs. Sowohl für die Hände als auch die Lippen nehme ich. Vorsicht ist aber geboten. Nehmt eine Dose, die auch richtig fest ist. Wird es warm, wird das Öl schnell mal flüssig 😉 Hier könnt ihr noch ätherisches Öl hinzugeben, am Besten von Zitrusfrüchten (Limone, Zitrone, Orange,..). In der Schale dieser Früchte ist nämlich Öl enthalten, welches dafür sorgt, dass die Frucht frisch bleibt und nicht austrocknet. Diesen Effekt haben wir dann auch an den Händen. Es sorgt für ein gutes Feuchtigkeitsgleichgewicht.

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Flickr Creative Commons: opened coconut

 

Auch für die Haare eignet sich das Wunderöl. Einmal wöchentlich in die Haarspitzen einmassieren. Ruhig ein Stück einwirken lassen und wieder abspülen. Habt ihr gut dosiert, könnt ihr es sogar drin lassen – einfach ausprobieren. Bei Schuppen könnt ihr das Öl auch auf der Kopfhaut verwenden. Auch hier am besten vor dem Waschen und ausspülen, aber ihr könnt es auch so lassen. Lasst es auf jeden Fall gründlich einziehen.

 

Das Rezept für mein selbstgemachtes Deo werde ich, sobald es den letzten Feinschliff hatte, auch hier hochladen. Bis dahin kann ich euch aber sagen, einfach Kokosöl unter den Achseln hilft auch schon. Die desinfizierende Wirkung kommt uns hier wieder zugute und tötet geruchsverursachende Bakterien ab.

 

 

 Kokosöl bei Verletzungen und Narben

 

Zur Wundheilung eignet sich Kokosöl auch hervorragend. Ihr könnt es z.B. bei Brandwunden, Sonnenbrand, Schnitt- oder Schürfwunden oder lokal Wund- und Heilsalbe verwenden. Zum einen desinfiziert es die Wunde und zum anderen unterstützt es den Heilungsprozess. Ihr beugt damit auch Narbenbildung vor. Bei meiner gerade aktuellen Brandwunde (also während ich das hier schreibe) tupfe ich immer wieder vorsichtig Kokosöl auf. Wenn ich merke es ist wieder trocken, dann einfach neues. Reduziert auch den Schmerz gleich ein bisschen.

Anwenden könnt ihr das ganze auch super in der Erkältungszeit. Nase wund vom schnäuzen? Trockene und raue Hände und Füße? Ihr könnt Kokosöl auf allen wunden und geröteten Stellen nutzen. Im Vergleich zu herkömmlichen Salben habt ihr keine Chemie, ihr kommt wesentlich günstiger weg und eure Wunden riechen sogar gut 😉

 

Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt des Kokosöl könnt ihr es auch zur Behandlung von Narben nutzen. Bekannte Öle gegen Narben, Schwangerschaftsstreifen u.ä. sind auch nichts anderes als hohe Feuchtigkeitsspender. Ruhig mehrmals täglich Kokosöl gründlich in die Narbe einmassieren.

 

 

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Flickr Creative Commons: Young Coconut

Da es zu 92% aus GFS besteht ist es weniger anfällig für Oxidation. Ganze 300x weniger als z.B. Leinöl und fünfmal weniger als Olivenöl. Es kann sogar mehrmals auf sehr hohe Temperaturen erwärmt werden ohne dass sich Transfette oder Freie Radikale bilden. Es eignet sich also wunderbar zum Braten oder auch zum Frittieren.

Bei Zimmertemperatur hält es sich problemlos zwei Jahre ohne ranzig zu werden.

 

 

 

 

 

Quellen und Fortführendes:

Saturated Fat may save your life von Bruce Fife und Mary Enig

http://coconutoil.com/health_benefits_virgin_coconut_oil/

http://coconutoil.com/coconut-oil-weight-loss/

http://healthimpactnews.com/2011/new-research-highlights-high-antioxidant-activity-of-traditionally-made-coconut-oil/

 

 

 

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